Dem Morgenrot entgegen
In weiten Teilen der Medienlandschaft herrscht eine große Sehnsucht nach verkaufsträchtigen Geschichten. Meist handelt es sich um Heldenerzählungen über Einzelpersonen, um - so ein oft genanntes Argument - die Leser nicht zu überfordern. Jüngstes Beispiel ist das Epos des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert. Der sei ein Königsmacher, die frisch gewählten Parteivorsitzenden Esken und Walter Borjans lediglich Handelnde von Kevins Gnaden. Dieses Vorgehen folgt der Verwertungslogik des Kapitalismus und bedient zugleich Heilserwartungen eines eher passiven Publikums.
Weiterlesen →Organisiert Euch!
Alle die politisch etwas bewegen wollen, stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Deutschland sieht einfach nicht vor, dass man sich als Gruppe zusammentut ohne das irgendwie zu regeln. Wenn wir also nicht das Risiko der persönlichen Haftung eingehen wollen, ist es sinnvoll einen Verein zu gründen. Doch wie geht das und bestimmt dann nicht der Vorstand alles? Wir wollen doch gemeinsam bestimmen wie es weitergeht! Wir wollen Basisdemokratie und es soll trotzdem praktikabel sein.
Weiterlesen →Wie foodwatch vom Community Organizing lernen könnte
Politisch Interessierten ist der Verein foodwatch ein vertrauter Begriff. Einmal im Jahr verleiht die NGO den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge an Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie. Regelmäßig schaffen es die Bilder von den Versuchen der Preisübergabe in die tagesschau, die meisten Leitmedien berichten darüber. In einem Beitrag setzt sich derzeit die Webseite PR Journal mit den Strategien der Verbraucherschützer auseinander.
Weiterlesen →Saul Alinksy: Rules for Radicals
In der politischen Organizing-Community wird gern auf das Buch Rules for Revolutionaries von Becky Bond und Zack Exley verwiesen. Lange vor diesem modernen Klassiker legte jedoch Saul Alinksy die Grundlagen des Big Organizing mit seinem Werk Rules for Radicals.
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